Kunst - Emotionaler oder finanzieller Mehrwert?

Übersicht

Vorteile von Kunst

  • Kunst als investmentKunst hat bei institutionellen Anlegern und vermögenden Privatkunden schon lange einen festen Platz im Anlageportfolio.
  • Direkter Eigentumserwerb zu 100% (vgl. Immobilie)
  • Sicherheit: Keine Korrelation mit Aktien, Renten oder Immobilienmarkt, damit echte Risikostreuung des Vermögens
  • Völlig währungsunabhängig: Etablierte Künstler („Blue Chips“) werden international in vielen Währungen gehandelt
  • Einkauf erfolgt 100% umsatzsteuerfrei bei Lagerung in einem Zollfreilager
  • Gewinne sind nach einem Jahr steuerfrei
  • Sachwerte sind zum Wiederbeschaffungswert versicherbar, hierbei wird jedes Bild einzeln versichert
  • Ästhetische Rendite = emotionaler Sachwert
  • Rendite: erwartete Wertsteigerung liegt bei durchschnittlich 8% pro Jahr
  • Unabhängige Wertfeststellung durch Sachverständige möglich
  • Kann jederzeit wieder veräußert werden
  • Empfohlene Haltedauer liegt bei 8-10 Jahren
  • Hilfreiche Internetseiten: Artnet, Artprice

Einführung

Fehlende Zinsen an den Kapitalmärkten, eine weltweite Geldschwemme durch expansive Notenbankpolitik in den großen Industrienationen, damit verbunden Fortbestehen der Risiken für die Währungssysteme und schleichende Enteignung durch Inflation verstärken seit Jahren den Trend zur Anlage in Sachwerte zur Absicherung des Vermögens. Dazu zählen seit der Finanzkrise besonders Aktien und Immobilien in Metropolregionen Nordamerikas, Europas und Asiens. Eine Grundregel der Geldanlage besagt, das Vermögen breit zu streuen. Dabei geht es weniger um die Anzahl der Produkte als vielmehr um die Anzahl der Anlageklassen.

Neben Aktien, Immobilien oder Infrastruktur bieten Investments in Kunst seit vielen Jahrzehnten auch gute Möglichkeiten der Kapitalanlage und der Vermögensdiversifikation. Aus diesem Grund spielt Kunst als Investment bei institutionellen Investoren und High Networth Individuals (HNWI’s, sehr vermögende Privatkunden) schon seit Jahrzehnten eine bedeutende Rolle. Der Spiegel betitelte interessanterweise schon 1966 eine Ausgabe mit der Überschrift „Kunst als Kapitalanlage“. Dass Kunst auch eine interessante Investitionsmöglichkeit ist, hat sich bei vielen Privatkunden allerdings noch nicht herumgesprochen. Erst langsam kommt diese Anlageklasse auch bei Privatkunden an.

Kunst ist eine der ältesten Ausdrucksformen menschlichen Schaffens. Von antiken Kulturen, vom ägyptischen alten Reich über das alte Israel bis zur Neuzeit hatte Kunst nicht nur kultischen Charakter sondern lässt sich auch als künstlerische Ausdrucksform begreifen. Als Kunst „im engeren Sinne werden Ergebnisse gezielter menschlicher Tätigkeit benannt, die nicht eindeutig durch ‚Funktionen‘ belegt sind.“1 Wie sieht es aber mit Kunst als Investment aus?

Kunstmarkt

Kunst wird von vielen Privatanlegern als reines Spekulationsobjekt wahrgenommen, der mediale Fokus liegt oft nur auf einigen spektakulären Auktionsergebnissen, obwohl Auktionen gerade mal ein Viertel des gesamten Handelsvolumens am weltweiten Kunstmarkt ausmachen.2 Weltweit wurden 2015 mehr als 50 Milliarden Euro auf dem internationalen Kunstmarkt umgesetzt, ein Wachstum von 7% im Vergleich zum Vorjahr, 150% mehr als vor zehn Jahren, 600% mehr als Anfang der Neunzigerjahre.3 Auktionshäuser fungieren am Kunstmarkt als Zweitverkäufer, der Erstverkauf findet in aller Regel über Galeristen, Händler, Kunstberater oder Kuratoren statt.

Wie bei anderen Märkten auch bestimmen am Kunstmarkt Angebot und Nachfrage den Preis. Seit vielen Jahren ist zu beobachten, dass die Nachfrage tendenziell stärker als das Angebot steigt. Dies hängt mit einem langsam wachsenden Angebot zusammen, da etablierte Künstler oft zurückhaltend „produzieren“ und neue Künstler Zeit benötigen, bis sie von der Kunstgemeinde akzeptiert werden. Auf der anderen Seite ist aber eine steigende Nachfrage zu verzeichnen. Diese rührt von etablierten Kunstsammlern, die weiter am Markt bleiben, jedoch durch neue Sammler aus neuen Ländern ergänzt werden. China stellt heute beispielsweise schon den drittgrößten Markt für Gegenwartskunst. Hinzu kommt, dass sowohl die Zahl der High Networth Individuals zweistellig wächst, als auch die Zahl der von Höchstverdienern weltweit angestiegen ist.

Was haben Persönlichkeiten und Unternehmen wie Allianz, AXA Versicherung AG, Julius Bär, Deutsche Bank, UBS, Sal. Oppenheim, Gunter Sachs, Reinhold Würth, Edouard Carmignac oder Roland Berger gemeinsam? Sie sichern ihr Kapital mit Kunst. Dieser Sachwert hat bei institutionellen Anlegern und vermögenden Privatkunden schon lange einen festen Platz im Anlageportfolio. „Die zwei größten Wertbewahrer heute sind zeitgenössische Kunst und außerdem Apartments in Manhattan, in Vancouver, in London“, sagte Larry Fink. Wäre er ein beliebiger Journalist wäre diese Aussage sicher keine Sensation, doch Larry Fink ist Chef von Black Rock, dem größten Vermögensverwalter der Welt. Der ehemalige Chef der amerikanischen Notenbank FED, Alan Greenspan, hat schon vor einigen Jahren bemerkt: „Wer etwas Beständiges sucht, sollte besser in Kunst investieren“.

Dr. Reinhold Würth, Schraubenkönig und Unternehmerlegende aus Baden-Württemberg setzt ebenfalls auf Kunst zur Kapitalsicherung. Kunst ist für ihn nicht nur Leidenschaft, sondern auch kaufmännisches Kalkül. Die Deutsche Bank verfügt mit über 50.000 Kunstwerken, die sie im eigenen Bestand hält, beispielsweise über eine der größten Unternehmenskunstsammlungen in Deutschland. Edouard Carmignac, der einen der größten Mischfonds in Europa managt, ist einer der größten Kunstinvestoren in Frankreich, sein Unternehmen hat aber interessanterweise kein einziges Produkt, in das Endkunden in Kunst investieren könnten. Aber was ist wirklich dran an Kunst als Investment?

Kunst als Investment

„Kunst wird erst durch Geld schön.“
Andy Warhol

Kunststücke als InvestmentWer die Wertentwicklung von Kunst in letzten Jahrzehnten analysiert, stellt fest, dass kaum eine andere Anlageklasse eine so positive Wertentwicklung zu verzeichnen hat wie Kunst. Im Langzeitvergleich kann die Wertentwicklung von Kunst mit den Aktienmärkten mithalten, wie der Mei-Moses Art Index zeigt. Ganz nebenbei bemerkt ist der Art Index viel älter als viele Aktienindizes, wie beispielsweise der Dax.

In den letzten zwanzig Jahren hatte der Mei Moses All Art Index4 eine Wertentwicklung von 6,26% p.a., einzelne Bereiche innerhalb der Kunst sogar 10,71% p.a.5 Der weltweite Aktienindex MSCI World wies mit durchschnittlich 7,74% p.a. gerade Mal 1,45% an Mehrrendite auf, als der breit gestreute Kunstindex. Der Aktienindex S&P 500 Index erreichte im gleichen Zeitraum nur 7,54%.

Renditen in der Praxis

Sind diese Renditen für Kunden tatsächlich zu erzielen? Die Jahresergebnisse in den Portfolios unserer Kunden schwankten zwischen 0% und 70% p.a. Das langfristige Mittel der Portfolios lag bei über 10 % p.a., die oben genannten Indexrenditen sind also realistisch.6 Kunst ist also ein Sachwert mit langfristiger Haltedauer, der sich in manchen Phasen seitwärts entwickelt und in Abständen Sprünge vollzieht. Professionell ausgewählte Kunstportfolios werden dauerhaft weder bei 0% Wertentwicklung liegen, noch verstetigen sich Renditen im hohen zweistelligen Bereich, die langfristige Renditeerwartung liegt bei 6-12% p.a. Bei den Indexrenditen ist zu berücksichtigen, dass ein großer Teil der Käufer Kunst nicht aus Rendite-, sondern oft ästhetischen Gesichtspunkten kauft. Umso erstaunlicher die geringe Renditedifferenz.

Diversifikation

Kunst entwickelt sich zudem sehr unabhängig von anderen Anlagen wie Anleihen, Aktien oder Immobilien und eignet sich auch deshalb sehr gut zur Streuung des Vermögens. Der Maßstab zur Messung des Gleichlaufs ist die sog. „Korrelation“. Korrelationen können zwischen -1 und +1 liegen, liegt der Wert bei null, besteht keine Korrelation, ist er kleiner Null ist eine gegensätzliche Entwicklung zwischen beiden Anlageklassen zu beobachten, ist der Wert größer als Null gibt es eine mehr oder weniger starke Parallelentwicklung. Je geringer also die Korrelation, desto geringer ist der Gleichlauf der Anlagen und desto höher die Streuung und damit die Sicherheit. Aktien wiesen zwischen 1976 und 2004 eine Korrelation zu globaler Kunst von nahezu Null auf, was heißt, dass sich beide Anlageklassen unabhängig voneinander entwickeln. Die Korrelation von Immobilien zu Aktien lag im gleichen Zeitraum bei 0,5 bis 0,6. Kunst eignete sich in der Vergangenheit also besser zu Risikostreuung von Aktienportfolios als Immobilien.

Gewinne mit Kunst sind zu 100 % steuerfrei

Daneben zeichnet sich Kunst auch durch andere interessante Eigenschaften aus. Bei Lagerung in einem Zollfreilager erfolgt der Kauf umsatzsteuerfrei, Käufer sparen also 19% Umsatzsteuer. Der Verkauf von Kunst fällt unter private „Veräußerungsgeschäfte bei anderen Wirtschaftsgütern“ unter §23 Abs. 2 des Einkommensteuergesetzes, Gewinne sind dadurch nach mehr als einem Jahr Haltedauer steuerfrei (es fällt wie bei Edelmetallen keine Kapitalertragssteuer an), sofern kein gewerbsmäßiger Kunsthandel erfolgt. Steuerfreie Erträge mit Kunst sind ein großer Vorteil im Vergleich zu Aktien, wenn es darum geht, Kapital langfristig zu sichern. Um eine reale Vermögensentwicklung 6% zu erzielen benötigen Aktien oder Aktienfonds 7,2% vor Steuern, Kunst lediglich 6%. Zudem kann Kunst je nach Art der Sammlung auch deutliche Erbschaftssteuervorteile mit einer Steuerverschonung von bis zu 100% bieten. Zusammenfassend kann man zeitgenössische Kunst als „nicht korrelierende, hochrentierliche und steuerbegünstigte Investitionsalternative zur Aktie“ bezeichnen.5

Wie man in Kunst investiert

Kunst ist wie bereits angesprochen ein langfristiges Investment, das in einem eher intransparenten Markt gehandelt wird. Erfolgreich in Kunst investiert nicht nur derjenige, der Kunstgeschichte kennt, sich intensiv mit Kunst beschäftigt und ein ästhetisches Empfinden hat sondern vor allem derjenige, der Investmentprinzipien erfolgreich anwendet. Werfen wir einen Blick auf einige dieser Grundsätze. Beginnen wir mit der Frage:

Welche Kunstform eignet sich am besten als Investment?

Die Kunstrichtung und die Kunstperiode, in die man investieren will, kann natürlich jeder Investor frei wählen. Zur Verfügung stehen Malerei, Zeichnungen, Print, Skulpturen und Photographie. Wenn man den gesamten Kunstmarkt betrachtet, kommt man aber sehr schnell auf die Fotografie, die sich in idealer Weise als Investment bei Anlagesummen unter 500.000 Euro eignet.

Gründe für Fotografie

Fotografie ist im historischen Vergleich eine relativ „junge“ Kunstform, sie wurde 1972 von der UNESCO (eine der höchsten Kunstinstitutionen), als Kunst anerkannt. Als neuere Kunstform ist sie bestens dokumentiert, sowohl Anzahl der geschaffenen Bilder als auch Herkunft der Bilder (Provenienz) ist bekannt und testiert. Fotografie findet in der Regel in Editionen statt, im Gegensatz zu Unikaten in den Bereichen Malerei oder Skulptur. Aktueller Marktpreis und Preisentwicklung sind oft einfacher nachvollziehbar als bei Unikaten in der Malerei oder bei Zeichnungen, die Preisfeststellung erfolgt transparenter. Zudem sind fotografische Werke, bei hoher Qualität und internationaler Bedeutung, relativ günstig (bereits ab 2.000 €) zu erwerben, was bereits bei kleineren Summen eine breite Streuung bei gleichzeitig hoher Qualität ermöglicht. Ganz nebenbei war der Kunstindex „Post War & Contemporary“, zu dem auch Fotografie zählt, die lukrativste Anlageklasse der Kunst. Trotzdem sind die Einstiegspreise oft immer noch günstig. Fotografie weist auch deshalb unserer Meinung nach auch zukünftig ein hohes Wertsteigerungspotential bei gleichzeitiger Kapitalsicherung auf.

Wie werden Künstler ausgewählt?

Damit ein Kunstinvestment erfolgreich ist, sollten Künstler bestimmte Kriterien erfüllen:

  • Track Record: Messbare Preisentwicklung / Umsätze auf dem Markt
  • Performance: der Künstler sollte eine langfristige Wertseigerung von > 6% p.a. aufweisen
  • International: Weltweite Präsenz, Künstler findet im Markt „statt“ und wird international gehandelt
  • Management: Erfahrene Galeristen im Hintergrund
  • Provenienz: Bildherkunft erstklassig und lückenlos
  • Edition: streng limitierte Auflagen, berücksichtigt werden nur kleine Auflagen international etablierter Künstler
  • MoMA-Ware: Künstler werden im MoMA (Museum of Modern Art) oder in vergl. Museen ausgestellt

Wie bewertet man Kunst?

Woher weiß ich als Investor, dass meine Bilder das Geld wert sind? Hier haben sich aus meiner Sicht drei Bewertungswege etabliert:

  • Markt: Historienbetrachtung, realisierte Verkaufserlöse am Markt (Beispiel: Global Art-Price Index)
  • Versicherungsbewertung: Internationale Versicherungskonzerne haben Fachabteilungen, die vor und nach dem Kauf Gutachten erstellen
  • Expertenbewertung: Kuratoren, unabhängige Kunstexperten

Ein erfolgreiches Investment in Kunst erfordert also viel Expertise – eine profunde Kenntnis der Marktstrukturen, -entwicklungen aber natürlich auch der Teilnehmer. Deshalb ist es wichtig, sich entweder selbst das entsprechende Know-How anzueignen oder beim Aufbau eines Kunstportfolios die Hilfe von unabhängigen Beratern in Anspruch zu nehmen, die ihrerseits entweder selbst über die entsprechende Expertise im Kunstmarkt verfügen oder diese über ein Netzwerk von Kunstexperten, Künstlern, Galeristen, Kuratoren und Auktionshäusern zur Verfügung stellen können.

Wie kann ich verkaufen?

Ein Verkauf der Kunstwerke ist jederzeit möglich. Wichtig ist, ausreichend Zeit beim Verkauf einzuplanen, empfehlenswert ist aus meiner Sicht ein Planungshorizont von 6 bis 12 Monaten. Ein renommierter Künstler, der international gehandelt wird und am Markt „stattfindet“ verkauft sich dabei oft schneller und einfacher. Dabei bieten sich mehrere Wege des Verkaufs an:

  • Privatverkauf: Ein Verkauf über private Kanäle oder das Internet ist natürlich jederzeit möglich. Organisation und Abwicklung erfolgen selbstverständlich eigenverantwortlich.
  • Galerien: Wenn der Weg über Galerien beschritten wird, sollte man sich an eine Galerie wenden, die den jeweiligen Künstler vertritt oder zumindest seine Werke regelmäßig handelt. Bei dem Verkauf von Fotografien bieten sich also beispielsweise Galerien an, die sich auf den Bereich Fotographie spezialisiert haben.
  • Auktionen: es gibt Auktionshäuser, die regional oder international aufgestellt sind oder auch im Internet. Auch im Bereich Kunst wird das Internet künftig an Bedeutung gewinnen.
  • Berater: Ist der Berater / CFP auf das Thema Kunst spezialisiert, kann auch er direkt über seinen eigenen Kundenkreis oder über Kooperationspartner Kontakte zu Käufern herstellen. Dies ist oft sogar die schnellste Möglichkeit des Verkaufs von Kunstwerken.

Zusammenfassung

Als einer der ältesten Sachwerte überhaupt, war Kunst über die Jahrhunderte trotz Krisen und Kriegen wertbeständig. Kaum eine andere Anlageklasse hat es vermocht, Kapital so nachhaltig zu vervielfachen. Kunst bringt auch dann noch erstaunliche Renditen, wenn andere Anlageprodukte Verluste einfahren. Viele Großanleger und Banken investieren nicht primär nur aus kulturellen Gründen, sondern vor allem auch zur Sicherung des Vermögens. Kunst ist ein geeigneter Sachwert zur langfristigen Vermögenssicherung und eine lukrative, steuerbegünstigte Investitionsalternative zur Aktie.

Wie bei Aktien auch sollte beim Aufbau eines Kunstportfolios der Aspekt der Risikostreuung im Vordergrund stehen. Portfolios mit Kunstwerken verschiedener Künstler in musealer Qualität können bereits ab 15.000 € erworben werden. Neben der Möglichkeit einzelne, ausgewählte Kunstwerke zu kaufen bieten wir beispielsweise unseren Kunden zur Vermögenssicherung vorkuratierte Kunst-Portfolios international renommierter Künstler an, die unter den oben genannten Kriterien ausgewählt wurden. Die Portfolios sind diversifiziert (mehrere Künstler in einem Portfolio) und je höher die Anlagesumme, desto breiter ist die Streuung möglich.

Kunden entscheiden immer selbstständig, ob ihre Kunst-Portfolios professionell in einem Schweizer Zollfreilager gelagert und versichert werden oder ob die Kunstwerke ausgeliefert werden sollen. Der Einkauf von Kunst-Portfolios, die in einem Zollfreilager eingelagert werden, ist zu 100% umsatzsteuerfrei. Bei einem späteren Verkauf der Kunstwerke ist der Gewinn zu 100% steuerfrei (Haltedauer mindestens ein Jahr).

Autor: Tobias Bäuerle, CFP©, Dipl.-Betriebswirt

1Wikipedia, Schlagwort „Kunst“

2Stand 2015

3Wirtschaftswoche, 2015

4Roland Berger in einem Vortrag 2008

5Der Mei Moses All Art Index basiert auf langfristigen Daten über Kunstkäufe und -verkäufe und misst dabei die jährlichen Erträge. Hierbei werden die Originalverkaufspreise mit dem späteren Wiederverkaufspreis bei Christie’s oder Sotheby’s verglichen und aus der Differenz die jährliche Rendite ermittelt. Etwa 9000 solcher wiederkehrenden Verkäufe einzelner Gemälde wurden zu dem Index zusammengefügt. Er wurde von Jiangping Mei und Michael Moses, beide Professoren an der Stern School of Business an der New York University entwickelt. Darüber hinaus bietet kein anderes Investment Anlegern neben einer kontinuierlichen Wertsteigerung auch noch eine „emotionale Rendite“. Sie unterscheidet sich auch in anderer Hinsicht stark von anderen Anlagemöglichkeiten: als Kulturgut ist sie auch eine soziale Investition und ein Totalverlust ist fast ausgeschlossen sofern man auf verschiedene Künstler gestreut hat.

6Post War & Contemporary Index

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